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Kicken

Wenn Sie sich bei der Auswahl eines Sandsacks für das große, mannshohe Modell entschieden haben, kommt unweigerlich der Tag, an dem Sie auf die Idee kommen, auch mal gegen den Sack treten zu wollen. Wir können Sie ermutigen, dies zu tun.
Kicken an den Sandsack ist ein sehr gutes Training, aber auch extrem anstrengend.
Die großen Muskelgruppen in den Beinen verbrauchen sehr viel Sauerstoff und Kraftreserven.

Deshalb gilt auch hier der Rat, sich nicht zu überfordern. Wenn man andere Kampfsportler bei ihrem Training beobachtet, sehen die Kicks leicht und spielerisch aus. Dieser Eindruck verschwindet sofort, nachdem Sie selbst 20 Mal an den Sack getreten haben.
Aber keine Bange. Auch hier ist Training alles.
Wenn Sie sich nicht schon am Anfang völlig überfordern, werden Sie hier sehr schnell Fortschritte machen.
Kicken und Boxtraining sind in Kombination das ideale Ganzkörper-Workout.
Durch das Boxtraining wird der gesamte Oberkörper gekräftigt, durch das Treten alle Muskelgruppen im Bein. Zusätzlich gibt es schon nach wenigen Wochen des Trainings einen schönen knackigen Po.
Wenn Sie jetzt noch am Ende des Trainings einige Situps machen, sehen Sie bald aus wie von Michelangelo aus einem Stein gemeißelt. Und Sie sehen nicht nur so aus. In Ihren Muskeln steckt jede Menge Power, auf die Sie im täglichen Leben jederzeit zurückgreifen können.

Auch beim Kicken gibt es einige Dinge zu beachten.
Wichtig ist, dass Sie sich vorher gut warm gemacht und wirklich gut gedehnt haben!
Unterlassen Sie dies, sind Verletzungen sehr wahrscheinlich. Spielen Sie nicht mit Ihrer Gesundheit!

Da Sie schon nach wenigen Wochen des Trainings erheblich mehr Kraft in Ihren Beinen haben werden, sollten Sie Maßnahmen ergreifen, um Ihren Fuß vor Verletzungen und Verschleiß zu schützen.
Bitte verwenden Sie keine Turnschuhe.
Diese sind nicht zum Kicken gedacht. Sie schützen Ihren Fuß nur sehr unzureichend und gehen auch sehr schnell kaputt. Wenn Sie sich an unsere Empfehlung gehalten haben und gute Laufschuhe gekauft haben, wäre dies sehr ärgerlich.

Auch barfuss zu trainieren, ist nur am Anfang ohne Gefahren möglich. Die Gefahr, sich auf diese Weise zu verletzen ist relativ hoch.

Am besten verwenden Sie spezielle Schuhe, die Sie für kleines Geld in jedem guten Sportgeschäft erwerben können. Boxhandschuhe für die Füße sozusagen.
Diese sind gut gepolstert und sind ideal geeignet, um auch längere Trainingseinheiten durchzustehen, ohne hinterher schmerzende Füße zu haben.

Achten Sie auch auf einen absolut sicheren Stand. Besonders, wenn zum Ende des Trainings die Kraft nachlässt!!!
Wenn Sie das Bein mit Schwung in die Höhe werfen, kann es passieren, dass Sie sich selbst Ihr Standbein wegreißen und schmerzhaft auf dem Hintern, Rücken oder im schlimmsten Fall auf dem Hinterkopf landen. Ich habe einen Bekannten, der ist bei einer solchen Aktion mit dem Hinterkopf aufgeschlagen und hat sich dabei alle Schneidezähne ausgeschlagen....
Der Grund war Selbstüberforderung. Er wollte mir unbedingt zeigen, dass er bis unter den Türrahmen treten kann, obwohl er dazu tatsächlich nicht in der Lage war....

Der Boden, auf dem Sie stehen, sollte also immer rutschfest und trocken sein.

Versuchen Sie auch nicht sofort, Jean Claude van Damme Konkurrenz in Sachen der erreichten Höhe zu machen.
Sie sollten in dieser Hinsicht nicht zu viel von sich verlangen. Die Höhe kommt mit der Zeit von selbst. Dies wird durch regelmäßiges Dehnen zusätzlich unterstützt.
Viel wichtiger ist, dass Sie in moderater Höhe, dafür aber mit viel Kraft treten.