» Pulsmesser

Pulsuhr

Um Ihr Training optimal zu gestalten, sollten Sie immer eine Pulsuhr verwenden.
Hier gibt es, wie überall im Leben, große Unterschiede in Sachen Funktionalität, Preis und Qualität.
Wir wollen Ihnen an dieser Stelle erklären, worauf Sie achten müssen, welche Funktionen wichtig sind und welche nur für Profis taugen oder einfach nur nette Spielerei sind.

Handgelenkgerät oder eins mit Brustgurt?
Wenn Sie sich beim Kauf mit dieser Frage beschäftigen, sollten Sie sich immer für ein Modell mit einem Brustgurt entscheiden.
Geräte, die nur am Handgelenk getragen werden, messen den Puls nur sehr ungenau. Genau genommen kann man die auf diese Weise ermittelten Werte nicht mal als grobe Schätzung bezeichnen. Wenn Sie Ihren Puls auswürfeln, sind Sie genau so genau.

Besser ist es, ein Gerät mit Brustgurt zu verwenden. Wenn Sie sich beim Anlegen des Gerätes an die Vorgaben des Herstellers halten, bekommen Sie sehr genaue und verwertbare Messergebnisse.

Der Gurt des Pulsmessers wird unterhalb der Brust angelegt. Nicht etwa über den Brustwarzen! Dort erhalten Sie falsche Messwerte und obendrein noch sehr schmerzhafte Scheuerstellen.

Um einen optimalen Kontakt zwischen Haut und den Sensoren der Pulsuhr herzustellen, sollten die Kontaktstellen vor dem Training!!! befeuchtet werden.
Wenn Sie denken, ich schwitze sowieso gleich und dann geht das von allein, erhalten Sie falsche Durchschnittswerte für die gesamte Dauer des Trainings, da am Anfang unkorrekt gemessen wird.

Auf viel mehr brauchen Sie eigentlich nicht zu achten.
Alle weiteren Überlegungen beschränken sich lediglich auf die Funktionen eines Pulsmessers. Hier haben Sie die große Qual der Wahl.

Vom einfachen Einsteigergerät mit Anzeige des Pulses und der Zeit, bis zu Hightech-Ausführungen, die alle nur meßbaren Werte des Körpers darstellen und auch noch eine Software für den PC bieten, der Ihnen nach dem Auslesen der Werte der Pulsuhr, detaillierte Analysen Ihres Trainings bieten.

Auch preislich gibt es große Unterschiede vom Einsteigergerät für 20 Euro bis zum Highend-Trainingscomputer für 400 Euro, ist alles im Fachhandel zu haben.
Die letztgenannte Preisgruppe ist, besonders für Anfänger, einfach ein paar Nummern zu groß und unnötig.

Achten sie auf folgende Funktionen:

- Anzeige des aktuellen Pulses (idealer Weise kann man diese Anzeige umschalten in Prozent und Schlägen/Minute)
- Anzeige des Durchschnittspulses
- Stoppuhr (mit der Möglichkeit Zwischenzeiten zu nehmen)
- Anzeige der Uhrzeit

Mit diesen Funktionen kommen Sie am Anfang bestens aus. Sollten Sie länger trainieren, können Sie sich noch immer eines der teureren Modelle zulegen.