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Schattenboxen

Das Schattenboxen ist auch für professionelle Boxer ein wichtiges Trainingselement.
Sie haben das sicher schon im Fernsehen gesehen. Ein Boxer steht vor einem Spiegel und schlägt Gerade und Haken in die Luft.
Sieht harmlos aus, ist aber ein gutes Training für die Ausdauer und Koordination.

Wie führt man dieses Training richtig aus?
Stellen Sie sich in Ausgangsstellung (Bei Rechtshändern das linke Bein vorn, die Fäuste vor dem Kinn) vor einen, am besten mannshohen, Spiegel. Die Entfernung sollte 1 bis 2 Meter betragen.
Jetzt schlagen Sie auf Ihr Spiegelbild und versuchen sich selbst an verschiedenen Körperstellen zu treffen.
Probieren Sie auch mal Kombinationen aus. Dies könnte zum Beispiel so aussehen:
Linke und rechte Gerade zum Kinn, danach zwei Schläge zum Körper und dann noch einen linken Haken auf das Kinn.
Sie werden sehr schnell selbst sehen, dass dies nicht so einfach ist, wie es sich anhört.
Obendrein ist das Ganze eine sehr schweißtreibende Arbeit.
Spiegelboxen eignet sich sehr gut für das Warmup oder Cooldown nach dem Training.

Zum Schutz Ihrer Gelenke sollten Sie darauf achten, den Schlag nie voll durchzuziehen. Das bedeutet, dass die Arme beim Schlag nie komplett gestreckt sind, sondern immer kurz vor dem Ende wieder schnell und mit Kraft in die Ausgangsstellung vor dem Kinn zurückgebracht werden.
Wenn Sie sich nicht daran halten und ins Gelenk schlagen, werden schon nach kurzer Zeit starke Schmerzen im Gelenk auftreten. Langzeitschäden könnten die Folge sein.

Am allerbesten wäre, wenn Sie sich dazu entschließen würden, in einen Verein zu gehen. Auch beim Schattenboxen kann man sich viele Fehler angewöhnen. Falls Sie dann später Spaß am Boxsport finden und Wettkämpfe bestreiten wollen, können Ihnen diese Fehler das Leben ganz schön schwer machen.