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Welches Springseil

Der Handel hält eine große Auswahl an Springseilen bereit. Wie sich sicher denken können, taugen nicht alle als Sportgerät. Die meisten verkauften Springseile sind tatsächlich Spielzeuge für Kinder.

Ein Springseil als Sportgerät muss gewisse Mindestanforderungen erfüllen.
Wichtig ist, dass die Griffe und das Seil nicht fest miteinander verbunden sein dürfen. Dies führt zur Schlaufen-Bildung im Seil, in denen man sich dann permanent mit den Füßen verfängt. Anstatt konzentriert zu trainieren, stolpert man die ganze Zeit über das Seil und hat schnell die Nase voll.
Kaufen Sie ein Seil, das im Idealfall ein gutes Kugellager an der Schnittstelle Seil/Griff hat.
Das Lager sollte absolut leichtgängig sein, aber nicht zu viel Spiel aufweisen.
Nur so sind Sie in der Lage, so schnell und elegant über das Seil zu springen, wie man es von Boxern aus dem Fernsehen kennt.

Das Seil an sich sollte auch nicht aus Hanf oder einem anderen leichten Material bestehen, sondern möglichst schwer sein.
Am besten sind Springseile, die aus einem dünnen Drahtseil bestehen. Dieses Drahtseil kann von einer Kunststoff-Hülle umgeben sein, die das Seil vor Abnutzung und Korrosion schützt. Dies ist besonders für die Stelle wichtig, die beim Springen immer wieder auf den Boden trifft. Ohne diesen Schutz hätte man schnell einzelne Drähte, die dann das Seil aufspleissen würden.
Es gibt auch Springseile, bei denen das Seil aus modernen Kunststoffen besteht. Es spricht nichts gegen die Verwendung solcher Seile, wenn sie nur schwer genug sind.

Die Griffe des Springseils sollten mit einer rutschfesten und schweißabsorbierenden Hülle versehen sein. Die Gründe dafür sind naheliegend.
Es gibt sehr gute Springseile, bei denen man im Griff noch verschieden schwere Gewichte einbauen kann. Dies ist zusätzlich ein gutes Training für die Arme und die Brust.
Wählen Sie die Gewichte am Anfang nicht zu schwer, da auch 250 Gramm bei 10.000 Wiederholungen sehr schwer werden können.