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Vom Sportartikel-Fachhandel wird eine Vielzahl an Boxsack-Modellen in allen Ausführungen und Preisklassen bereitgehalten. Für den Anfang können Sie sich guten Gewissens für ein preisgünstiges Modell entscheiden. Dabei ist es unerheblich, ob Ihr neuer Boxsack aus Leder, Kunstleder oder Nylon-Gewebe gefertigt ist, hauptsache das Gewicht stimmt. Achten Sie auf jeden Fall darauf, kein zu leichtes Sportgerät zu verwenden, da sich mit einem zu leichten Boxsack kein ordentliches Training durchführen lässt. Alles unter 40 Kilo macht für ein gutes Training keinen Sinn, bei einem Boxsack ist mehr definitiv besser. Denn ist das Gewicht zu niedrig, kommt der Sack zu stark ins Schwingen, was Ihnen am Anfang sehr leicht die Freude am Training verhageln kann. Wenn Sie sich wirklich gleich ein gutes Modell ins Haus holen wollen, wählen Sie einen Boxsack aus Leder, der etwa mannshoch ist. Damit können Sie später auch sehr gut Schlagkombinationen üben und auch mit fortschreitendem Training beruhigt ordentlich zutreten. Bei entsprechender Pflege wird dieser Boxsack auch ein Leben lang halten und Ihnen gute Dienste erweisen.
Die passende Boxsack-Füllung: ein Sandsack ohne Sand
Im Handel gibt es nicht nur einsatzfertige Boxsäcke, sondern auch unbefüllte Boxsäcke, die sie entsprechend Ihres Trainings befüllen können. Entscheiden Sie sich für ein solches Modell, gibt es einiges beim Füllen zu beachten. Der erste große Irrtum ist oftmals, dass als Füllung tatsächlich Sand verwendet wird. Denn auch wenn der Boxsack oft als „Sandsack“ bezeichnet wird, befindet sich im Inneren niemals Sand. Wäre der Sack mit Sand gefüllt, so würde sich dieser schon nach wenigen Schlägen verdichten und in der Folge steinhart werden. Kombiniert mit dem hohen Gewicht ergäbe sich daraus ein unschönes Training, das sich anfüllt als würden Sie gegen eine Wand schlagen. Neben des unangenehmen Trainings wären die Folgen auch mindestens schmerzhafte Prellungen der Handgelenke oder schwerwiegendere Verletzungen, keine sehr spaßige Sache also. Verabschieden Sie sich also am besten gleich von der Vorstellung, dass Ihr Sandsack mit Sand gefüllt ist.
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Boxsack richtig befüllen: damit klappt das Training
Haben Sie sich dazu entschieden, einen unbefüllten Boxsack zu kaufen, kommt als nächster Schritt die Füllung. Am Besten eignen sich für eine Boxsack-Füllung Textilien, in der Form von Lumpen oder „Stoff-Häckseln“. Diese können Sie teilweise in Recycling-Anlagen oder auch im Fachhandel bekommen. Sie können diese Häcksel allerdings auch ganz einfach selbst herstellen, indem Sie alte Textilien wie Kleidung oder Bettwäsche in möglichst schmale und lange Streifen reißen oder schneiden. Diese werden dann in den Sack gestopft, bis die gewünschte Härte und das gewünschte Gewicht erreicht ist. Gehen Sie unbedingt schichtweise vor und verdichten Sie das Material gut, sonst bekommen Sie später unschöne Beulen oder Dellen an den Stellen, auf die Sie besonders oft schlagen. Vergessen Sie bitte auch nicht, den Sack nach einigen Trainingseinheiten noch einmal nachzufüllen. Ein unbefüllter Boxsack erfordert also einiges mehr an Engagement und Arbeit als ein fertiges Modell, da Sie bei Ihrem selbstgestopften Sandsack immer wieder kontrollieren müssen, ob noch nachgestopft werden sollte. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, ist es also am Besten, sich einen fertig gefüllten Sandsack zu kaufen. Dann haben Sie die Gewissheit, dass alles vernünftig ausgeführt wurde und können direkt loslegen.
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Noch eine kleine Bemerkung zum Standort und zum Aufhängen des Sandsacks. Unterschätzen Sie auf keinen Fall die Kräfte, die an der Aufhängung eines Sandsacks entstehen können! Ein großer Sandsack wiegt etwa 90 Kilo. Wenn Sie diesen mit Tritten oder Schlägen in Schwingungen versetzen und diese plötzlich abstoppen, können am Deckenhaken durchaus Kräfte von mehreren 100 Kilo auftreten. Überlegen Sie es sich also sehr genau, wo der Sandsack hängen könnte. Der Fachhandel bietet verschiedene Halterungen für Sandsäcke an. Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall lieber für eine Nummer größer, bevor Ihnen der Sandsack eines Tages vor oder auf die Füße fällt.